It’s been a while

since I started this blog.

So much changed in the last month. In March I went to see my endocrinologist because I feared having diabetes type II. I’d undergone some examinations and then nothing happened.

Letzte Woche bin ich dann zu einem Diabetologen gegangen, weil ich mit meiner Gewichtsabnahme einfach nicht weitergekommen bin, sondern zugenommen hatte. Außerdem begleiten mich momentan viele Heißhungerattacken, die auf Stress zurückzuführen sind. Er hat mich auf eine strenge LOGI-Diät gesetzt – eine Katastrophe!

Ich ekel mich vor Fleisch und jetzt soll ich ausschließlich Salat und Fleisch essen und vollkommen auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte verzichten. Wenn es Milch sein soll, dann bitte Ziegen- oder Schafmilch. Der Stress wird dadurch nicht weniger!

Yesterday, my endocrinologist has called me, only to inform me about my diabetes…

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He apologised a thousand times that my results went missing. After my email, in which I’d asked him to forward the results of the last examination, he almost went nuts.

So now I am sitting here, puzzled and annoyed. Jetzt liegt es an mir, ob ich wieder gesund und dünn werde oder nicht. Und das erschreckt mich gerade sehr.

Edit: I am now a proud owner of a Fitbit Charge 2 and need a (small) challenge to get started.

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I have got competition

My husband has returned from his night shift and brought a chicken breast. He wants to show me, how fast he will loose weight by eating just meat and salad and doing some sports before or after his work. We’ll see.

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I’ve lost about 4 lbs in my first month, not much but better than nothing.

Hm, seems like I will have to go to the gym today and tomorrow …

 

 

Intertrigo und kein Ende

Ein Thema, das sicherlich von vielen Fetten, ja so politisch inkorrekt bezeichne ich mich, nicht gerne angesprochen wird, ist das Auftreten von Hautproblemen.

Sobald Haut an einer Stelle überlappt, an diese keine Luft mehr gelangt und dort eventuell zusätzlich Reibung vonstatten geht, führt das unweigerlich zu einem Intertrigo, wie ich jetzt lernen musste.

Vor meiner Schwangerschaft hatte ich solche Probleme ab und an., auch aufgrund meiner Psoriasis. Nach der Entbindung und jetzt im Sommer haben sich die betroffenen Stellen enorm ausgebreitet und ich bin gerade am Verzweifeln, weil kein beschissener Dermatologe (Dermatologinnen inbegriffen) mich ernst nimmt. Egal, wo ich hingehe, es wird nur Kortison in verschiedenen Dosierungen verschrieben. Es interessiert auch niemanden, dass in den Beipackzetteln eindeutig darauf hingewiesen wird, dass diese Cremes oder Salben NICHT z.B. unter der Brust angewendet werden dürfen. Vielmehr wird einem vermittelt, die eigene Compliance wäre derartig schlecht, dadurch könne sich die Haut nie verbessern.

Hinweise, dass Verbindungen zwischen der Gesundheit von Darm und Haut existieren, werden negiert oder ins Lächerliche gezogen. Ich bin soetwas von sauer.

Wie wäre es denn, wenn ich mit Idealgewicht vor den Herrschaften säße? Bekäme ich dann dieselbe abwertende Behandlung?

Wer einen guten Dermatologen in Berlin oder Brandenburg kennt, der weiß, wie man sich Patienten gegenüber benimmt, kann sich gerne bei mir melden.

Mimimimimi

Abnehmen oder der Versuch des Abnehmens macht mich mürbe. Die Zeit bis zur Rückkehr aus der Elternzeit rast wie verrückt und zerrinnt mir zwischen den Fingern. Vieles muss noch erledigt werden, vor allem Bürokratisches, und dann ist da das Gefühl, überhaupt nicht mehr in diesen “Job” zurückkehren zu wollen, zu der Belanglosigkeit der Aufgaben und den netten und nicht so netten Kolleginnen und Kollegen.

Dann türmen sich die Aufgaben zu Hause. Ich war nie eine leidenschaftliche Hausfrau und werde es auch nie sein. Die Wohnung muss geputzt werden, also mache ich es so gut wie möglich. Das Kind erzeugt Berge von Wäsche, die ich in der Wohnung nicht schnell genug trocknen kann und somit fast alle Räume mit Wäscheständern vollstellen muss. Platz für einen Trockner haben wir nicht.

Neben der Hausarbeit will das Kind zurecht bespaßt werden und mit Freude die Welt kennenlernen. Das macht mich wiederum glücklich, kostet jedoch Zeit und Nerven. (Wer sich bisher überlegt hat, Kinder in die Welt zu setzen: Schlaft noch ein paar Nächte darüber bis ihr wirklich sicher sein könnt, dass ihr euer Leben voll ausgekostet habt und nichts dagegen habt, weiße Haare zu bekommen, nicht mehr (aus-)schlafen zu können, euren gesamten Tagesablauf nach einem kleinen, strahlenden Wesen auszurichten. Ihr seid in der ersten Zeit absolut nicht mehr wichtig, eure Bedürfnisse werden ab sofort zuletzt oder gar nicht gestillt werden.) Das klingt gerade sehr abweisend. Wer jedoch ehrlich ist, weiß, dass ich im Recht bin.

Zu guter Letzt will ich endlich regelmäßig Sport machen, komme aber nie dazu. Zum einen bin ich am Ende des Tages, wenn das schreiende, weil zahnende Kind endlich im Schlummerland weilt, total hinüber und will mich nur ins Bett legen. Zum anderen fallen mir in Ruhe wieder tausend andere Dinge ein, nach denen ich recherchieren wollte (Kurzurlaubsunterkunft, Farbe für den Flur und Bilderrahmen, Kuchenrezepte) oder ich unterhalte mich dann doch mal mit anderen Menschen, sprich: ich faulenze.

Heute Abend werde ich versuchen, ein bißchen DIY-Yoga zu machen. Es ist circa 20 Jahre her, dass ich damit und mit Ausdauertraining fast 20 Kilo abgenommen habe. Das sollte jetzt auch möglich sein und mich auf den morgigen Tag gut vorbereiten, denn für einen Besuch bei einer Berliner Elterngeldstelle braucht man Gelassenheit.

Allen einen guten und entspannten Start in die neue Woche!

Sorry, but you are too thin and healthy for us.

I don’t know if I should be happy about this statement or not. Today, I talked to someone from the Interdisciplinary Obesity Center of the Charité, Berlin, because the conditions to participate in their Obesity Balance Program were not clear. She asked me if I have diabetes (mellitus type II) or problems with my blood pressure, both signs for a metabolic syndrome. I honestly replied, that, up to now, I am neither insulin dependent nor do I take pills against high blood pressure. Then she calculated my BMI and – ta da! – I am not suitable for their program.

If you reside in Berlin, have a BMI over 40 and some severe issues with your health, which are based in a metabolic syndrome, you definitely should participate in this conservative weight loss program, which, and this is very important, hasn’t been setup to prepare you for a minimally invasive procedure.

Inventing (the) English: Racism, Multilingualism and Medieval Studies

Rachel E. Moss

multilingual

On Friday I noticed a tweet from the Leave.EU official twitter account that was criticising Labour leader Jeremy Corbyn for accepting that Britain is multilingual. I retweeted it with the additional comment that the British Isles have always been multilingual. As I don’t tend to tweet much at the weekend (I prefer to use that twitter account in relation to my work, and so give it, as well as my research, a bit of a break!) and so was rather startled to see it get 682 retweets and 1,500 likes. I had just been making what seemed to me a rather obvious point, and not in a particularly innovative way.

Nonetheless it seemed to strike a chord, perhaps because we have within the medieval twitterverse been having a lot of conversations about the misappropriation of our medieval past by racists intent on perceiving British history as white and monolingual, and…

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London

I am so desperately sad about the incidents which happened in London this evening. Although, I have only been there for four times, I quickly fell in love with this city and Great Britain as a whole.

Now, the open society, the lived multiculturalism is endangered by some ideological blinded persons who definitely try to conceal their other personal problems with unbelievable brutality.

Tonight, my thoughts and – yes – prayers are with the victims of these unnecessary violent acts. I hope the attackers will be caught alive and incarcerated (in solitary confinement) for the rest of their insignificant lives.

Sport

Meinen Vertrag habe ich vor einem halben Monat abgeschlossen und doch nie Zeit gefunden oder mich aufrappeln können, den Weg zum Fitnesscenter anzutreten. Heute ist also der Tag der Tage und ich bin gespannt, wie die Atmosphäre dort sein wird.

Nichts ist unangenehmer als dünne Contouring-Weiber neben sich zu haben,
die an alles andere als Training denken und, sich halb Musik auf ihrem Smartphone hörend, halb dummdreist mit ihren Freundinnen anschreiend, Ausdauergeräte blockieren. Bis zum Hanteltraining, der Matte oder weiteren Geräten schaffen sie es meist nicht, weil dann nicht genügend Zeit bliebe, um sich in der Dusche zu rasieren oder quatschend stundenlang Make-up aufzutragen und zu frisieren. Ja, das sind Erfahrungen, die ich in meiner mittlerweile zwanzigjährigen Fitnessstudiohistorie und in verschiedenen Studios machen durfte. Diese Weibsen können mir also gestohlen bleiben.

All jenen, die wirklich trainieren und mir einen schiefen Blick zuwerfen oder mich unverfroren ansprechen, werde ich einfach antworten, dass wir uns in sechs Monaten noch einmal sprechen werden oder sie mir gerne die eine oder andere Übung zeigen können.

Das Ziel ist und bleibt Australien und dafür muss ich durchhalten.